14 – Erinnerungskultur

Antwortbrief der Oberbürgermeisterin

Antwortbrief der Oberbürgermeisterin Frau Marion Tüns auf den Antrag des Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft Karl-Heinz Volkert

Quelle: Archiv Spuren Finden

Engagement für Holocaust-Mahnmal

Nach der Ablehnung des Bürgerantrags vom 25.6.1998 wandte sich Karl-Heinz Volkert, damaliger Vorsitzender der DIG–Münster, am 30. September 1998 an die Öffentlichkeit in Münster, um für ein Holocaust–Mahnmal in Münster zu werben.

Quelle: MZ, 30. September 1998.

Schwierigkeiten im Umgang mit der öffentlichen Erinnerung – Black-Form

Ein weiteres Beispiel für die Schwierigkeiten im Umgang mit der öffentlichen Erinnerung nach dem Zweiten Weltkrieg in Münster:

Quelle: Archiv Spuren Finden

Während der Ausstellung “Skulptur Projekte” in Münster 1987 entstand ein öffentlicher Streit um die Skulptur vor dem Haupteingang des Schlosses – “Black Form” (Dedicated to the Missing Jews) des Künstlers Sol Le Witt. Nach scharfen Kontroversen wurde die Skulptur im Februar 1988 – wie vorgesehen – abgerissen. Auch eine Initiative zur Wiederaufstellung der “Black Form” scheiterte am Veto des Regierungspräsidenten. Heute steht die “Black Form” als Monument für die zerstörte jüdische Gemeinde Altonas auf dem Platz der Republik in Hamburg-Altona.